{"id":8452,"date":"1993-03-11T08:06:00","date_gmt":"1993-03-11T08:06:00","guid":{"rendered":"http:\/\/entwicklung.fks.diwete.de\/?p=8452"},"modified":"2020-03-02T18:45:27","modified_gmt":"2020-03-02T18:45:27","slug":"1993-kanufahrten-im-fraenkischen-jura-und-fichtelgebirge-auf-der-waldnaab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/freie-kanu-sportler.de\/?p=8452","title":{"rendered":"Kanufahrten im Fr\u00e4nkischen Jura und Fichtelgebirge auf der  Waldnaab"},"content":{"rendered":"\n<p>Frisch ausgeruht und voller Tatendrang wollen wir heute auf die Waldnaab.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Waldnaab entspringt im Oberpf\u00e4lzer Wald nahe der Grenze zur Tschechischen Republik. Ab der M\u00fcndung der Heidenaab hei\u00dft sie dann nur noch Naab. Zwischen Falkenstein und Windischeschenbach flie\u00dft die Waldnaab durch ein wildromantisches Tal, das unter Naturschutz steht. Eine Befahrung ist jedoch nicht verboten.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir setzen ein am Wanderparkplatz bei Falkenberg nahe einer Forschungsbohrung f\u00fcr Tiefenforschung. Schon beim Einsetzen haben wir sehr wenig Wasser unterm Kiel, aber, da wir in einem Seitenkanal eingesetzt haben, hoffen wir auf mehr Wasser. Relativ schnell verlassen wir mit unseren Booten offenes Gel\u00e4nde und &#8222;tauchen&#8220; in einen landschaftlich sch\u00f6nen Wald ein. Kein Verkehrsl\u00e4rm, lediglich ein Wanderweg tangiert einige Male &#8222;unseren Flu\u00df&#8220;. Immer wieder tauchen gro\u00dfe Felsen am Ufer und im Flu\u00dflauf auf, wir kommen aber trotzdem gut voran. Doch je weiter wir paddeln, um so mehr nimmt der Wasserstand ab. Das Wasser versickert in den karstigen Grund. Am Butterfa\u00df, der Schl\u00fcsselstelle der Waldnaab (bei Hochwasser ca. Wildwasser der Schwierigkeitsstufe III), gibt es dann kein Weiterkommen auf dem Wasser mehr. Ein Felsenverhau mit starkem Gef\u00e4lle und viel zu wenig Wasser zwingt uns zum Aussteigen. Recht m\u00fchsam tragen wir unsere Boote \u00fcber riesige Granitbl\u00f6cke bis wir nach ca. 200 m wieder eine Einsatzstelle finden. Die Verblockung nimmt auch weiterhin zu. Obwohl kaum noch Gef\u00e4lle, sind die Durchfahrten teiweise so schmal geworden, da\u00df wir immer wieder aussteigen m\u00fcssen, um die Hindernisse zu umtragen. Kurz nach einem Wehr mit langer Umtragestrecke durch Brennesseln und schwarzen Morast, kommen wir endlich wieder an unsere Autos, wir haben heute zwar &#8222;nur&#8220; 15 km gepaddelt, getragen getreidelt und \u00fcber Steine gerutscht, sind aber nach 8 Stunden Plackerei ganz sch\u00f6n geschafft.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Waldnaab ist ein hervorragend sch\u00f6ner Waldflu\u00df, jedoch bei Wassermangel kann die Strecke f\u00fcr Mensch und Boot zur Strapaze werden. Durch ihre einsame Lage im Wald- keine Stra\u00dfe kommt auf der gesamten Strecke an den Flu\u00dflauf- ist ein Abbrechen auf der Strecke kaum m\u00f6glich. Man sollte sich daher vor Antritt einer Kanufahrt \u00fcber den Wasserstand informieren. Bei zuwenig Wasser besteht immer noch die M\u00f6glichkeit, sich auf seine Beine zu besinnen und entlang dieses sch\u00f6nen Flu\u00dflaufes zu wandern.<\/p>\n\n\n\n<p>Das taten wir dann auch an unserem letzten Tag. Die Riesenburg, eine gro\u00dfe H\u00f6hle an der Wiesent war der Auftakt einer sch\u00f6nen Wanderung an den H\u00e4ngen links und rechts der Wiesent. Bei einem sehr guten Forellenmen\u00fc in der Schotterm\u00fchle beschlie\u00dfen wir dieses sch\u00f6ne Wochenende und sind nach ca. 3 Stunden Autofahrt wieder zu Hause.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frisch ausgeruht und voller Tatendrang wollen wir heute auf die Waldnaab. 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