{"id":8425,"date":"1992-10-10T10:25:00","date_gmt":"1992-10-10T10:25:00","guid":{"rendered":"http:\/\/entwicklung.fks.diwete.de\/?p=8425"},"modified":"2020-03-02T18:39:00","modified_gmt":"2020-03-02T18:39:00","slug":"1992-herbstwanderfahrt-auf-der-moldau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/freie-kanu-sportler.de\/?p=8425","title":{"rendered":"Herbstwanderfahrt auf der Moldau"},"content":{"rendered":"\n<p>Seit dem Fall des Eisernen Vorhanges im Osten Europas tun sich, f\u00fcr uns Kanuten ungeahnte M\u00f6glichkeiten auf. K\u00f6nnen wir doch jetzt eine Unzahl von Fl\u00fcssen befahren, die vor der Wende \u00fcberhaupt nicht oder zumindest nur unter gro\u00dfen b\u00fcrokratischen Schwierigkeiten f\u00fcr uns erreichbar waren. Die Moldau mit ihrem grenznahen Verlauf zur BRD ist dar\u00fcber hinaus nicht weit entfernt, so da\u00df sich auch eine relativ kurze Fahrt von einer Woche hierhin lohnt. Familie Raabe hatte schon einige Wochen vorher der Moldau einen Besuch abgestattet und konnte daher ihre gesammelten Erfahrungen in diese Fahrt einflie\u00dfen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>8 Erwachsene und 7 Jugendliche unseres Vereins fuhren Anfang Oktober zu diesen f\u00fcr die meisten von uns unbekannten Flu\u00df. Die Moldau ist der gr\u00f6\u00dfte, sch\u00f6nste und kulturell interessanteste Flu\u00df B\u00f6hmens. In ihrem Oberlauf flie\u00dft sie durch die T\u00e4ler des B\u00f6merwaldes, begleitet von Bergen bis 1100 m H\u00f6he; sie ist hier m\u00e4\u00dfig schweres Wildwasser. F\u00fcr eine Befahrung der Moldau sollte man sich Zeit lassen, nicht nur um Wasser und Landschaft zu genie\u00dfen, sondern vor allem auch, um sich mit den zahlreichen am Weg liegenden Zeugen einer wechselvollen Vergangenheit vertraut zu machen. Die Wanderstrecke bietet, abgesehen von mehreren fahrbaren Flo\u00dfgassen sowie einigen Umtragestellen, keine besonderen Schwierigkeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach ca. 500 Kilometer Autofahrt erreichen wir Soumarsky Most, einen Campingplatz, mitten im B\u00f6hmerwald. Der Herbst hat schon seinen Einzug gehalten und alles in wundersch\u00f6ne Farben getaucht. Die Moldau ist hier oben noch sehr klein und hei\u00dft hier Tepla Vltava (Warme Moldau), ist aber schon mit unseren Booten befahrbar. Das Wasser ist glockenklar und man kann daher viele Fische, haupts\u00e4chlich Forellen, darin schwimmen sehen. Nachdem wir unsere Zelte aufgebaut haben und gen\u00fcgend Holz f\u00fcr unser Lagerfeuer gesammelt haben, wollen wir uns erst einmal nach der langen Autofahrt die Beine vertreten. Wir wandern durch eine Hochebene mit Wald und sumpfigen Abschnitten auf einem guten Wanderweg zum 5 Kilometer entfernten Volary (Wallern). Hier kehren wir ein und lassen uns die gute b\u00f6hmische K\u00fcche schmecken. Auch die Hungrigsten unter uns sind nach den vielen Kn\u00f6deln mit Schweinefleisch schon bald satt, unsere Erwachsenen lassen sich dar\u00fcber hinaus noch das hervorragende tschechische Bier gut schmecken. Angenehm \u00fcberrascht sind wir sp\u00e4ter beim Zahlen, denn die Preise liegen hier bei ca. 1\/4 von den von uns in Deutschland gewohnten Preisen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit vollen B\u00e4uchen geht es dann wieder zur\u00fcck zu unseren Zelten. Es ist schon sp\u00e4ter und l\u00e4ngst dunkel geworden. Nur der Mond taucht die Landschaft in ein diffuses Licht. Bei zunehmender Dunkelheit in den Waldabschnitten werden auch die Mutigsten pl\u00f6tzlich ganz still. Als dann auch noch aus dem Unterholz fauchende und grunzende Laute zu h\u00f6ren sind, fl\u00fcchten fast alle in wilder Flucht zu dem nur noch ca. 1km entfernten Zeltplatz. Gro\u00df ist das Gel\u00e4chter am w\u00e4rmenden Lagerfeuer, als sich herausstellt, da\u00df die vermeintlichen Luchse und Wildschweine Hermann, Peter und Gerhard waren. Die drei hatten sich in alten zugewachsenen Sch\u00fctzengr\u00e4ben versteckt und die Tierlaute t\u00e4uschend echt imitiert. Noch lange sitzen wir ums Lagerfeuer und schmieden Pl\u00e4ne f\u00fcr die kommenden Tage.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz dieser langen Nacht kommen am n\u00e4chsten Morgen alle fr\u00fchzeitig aus ihren Schlafs\u00e4cken, selbst den 2j\u00e4hrigen Dimitri h\u00e4lt nichts mehr in seinem warmen Schlafsack, gibt es doch drau\u00dfen viel zu sehen: Unter anderem eine Horde junger Huskys, die Socke, unseren Wolfsspitz, zum Spielen animieren wollen. Nach einem z\u00fcnftigen Fr\u00fchst\u00fcck im Freien geht es dann gleich in die Boote. Heute fahren wir ein landschaftlich und naturm\u00e4\u00dfig besonders reizvolles Teilst\u00fcck der Moldau. Die Tepla Vltava (Warme Moldau) durchflie\u00dft hier mit vielen Schleifen ein ausgedehntes Hochmoor. Der Wasserstand ist zwar stellenweise recht knapp, aber selbst f\u00fcr unsere Canadier reicht es aus. Das Wasser ist sehr sauber und wir sehen daher oft die Forellen durchs Wasser schie\u00dfen. Es ist im Schatten unangenehm k\u00fchl, aber sobald die Sonne herauskommt, ist es wieder warm. Auf einer sonnenbeschienenen Wiese, kurz vor dem Zusammenflu\u00df mit der Studena Vltava (Kalte Moldau) machen wir eine ausgiebige Pause und tanken noch einmal richtig Sonne. Weiter geht es auf der Moldau die jetzt Vltava hei\u00dft, zu einer kleinen Stra\u00dfenbr\u00fccke. Dort beenden wir unsere Fahrt. Wir sind knapp 20 km bis hierher gepaddelt. An dieser Br\u00fccke ist die einzige M\u00f6glichkeit, auf dieser Strecke, mit unseren Fahrzeugen an die Moldau&nbsp;&nbsp;heranzukommen. In ca. 1km Entfernung befindet sich ein kleiner Bahnhof. Wir laufen dort hin und fahren mit einem Schienenbus wieder zur\u00fcck zu unseren Zelten. Jetzt k\u00f6nnen wir die tolle Landschaft noch einmal aus einer anderen Perspektive erleben. Abends gehen wir wieder gut Essen und sp\u00e4ter sitzen wir noch lange ums Lagerfeuer.<\/p>\n\n\n\n<p>Am darauffolgenden Tag wollen wir mal unsere Boote an der Moldau liegen lassen und eine Wanderung durch den nahe gelegenen Urwald machen. Der Boubinsky prales (Kubany-Urwald) ist ein weltbekannter Urwald. Die gegenw\u00e4rtige Fl\u00e4che betr\u00e4gt 666 ha. Der Urwald Boubin wurde 1933 zum Naturschutzgebiet erkl\u00e4rt. Den heutigen &#8222;Kernbestand&#8220; des Urwaldes bilden vor allem Buchen, Fichten und Tannen. Es ist der besterhaltene Rest der urspr\u00fcnglichen Mischwaldbest\u00e4nde des B\u00f6hmerwaldes, der Rest des sogenannten &#8222;Grenzhochwaldes&#8220;. Die \u00e4ltesten Fichten und Tannen sind wahrscheinlich 300-400 Jahre alt. Die uralten Fichten und Tannen \u00fcberragen die dichte Laubkrone der Buchen und erstaunen uns durch ihren Umfang und interessante Formen der St\u00e4mme. Die h\u00f6chste Kubanyfichte, &#8222;die K\u00f6nigin der Fichten&#8220;, die 1970 umfiel, war 57 Meter hoch und hatte einen Umfang von 30qm. In der H\u00f6he von 1m betrug der Stammumfang 508 cm. Neben diesen Riesen ziehen auch weitere B\u00e4ume mit ungew\u00f6hnlichen Deformationen (m\u00e4chtige Geschw\u00fcre, Doppelb\u00e4ume, harfenartig zusammengewachsene B\u00e4ume) oder Fichten auf breiten Stelzenwurzeln und viele andere Wachstumsbesonderheiten die Aufmerksamkeit auf sich.<\/p>\n\n\n\n<p>Sehr beeindruckt von den Urwaldriesen und der vielf\u00e4ltigen Pflanzen- und Tierwelt geht es dann wieder zur\u00fcck zu unseren Fahrzeugen. Wir wollen heute noch zum ca. 80 km entfernten Rozmberk (Rosenberg), unserem neuen Standquartier, fahren. Eine Weiterfahrt mit unseren Booten ab der gestrigen Aussatzstelle erscheint uns nicht sinnvoll, wegen des folgenden ca. 30 km langen Lipno-Stausees und einer ca. 10 km langen unfahrbaren Wildwasserstrecke.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Herren der Stadt Rozmberk geh\u00f6rten zur ber\u00fchmten Dynastie der Rosenbergs. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert&nbsp;&nbsp;auf einem steilen Felsen \u00fcber der Moldau erbaut. Sie ist der urspr\u00fcngliche Sitz der &#8222;Herren der Rose&#8220;. In der Vorburg befindet sich ein altert\u00fcmlicher Wachturm und ein Palais mit zwei T\u00fcrmen aus dem 14. Jahrhundert. Der Ort unter der Burg wurde 1262 gegr\u00fcndet. Hier findet man viele gut erhaltene und historisch wertvolle Bauten. Die Heilige Maria Kirche stammt aus der zweiten H\u00e4lfte des 13. Jahrhunderts. Auf dem Marktplatz steht eine Statue des Johann von Nepomuk aus dem Jahre 1722. Das Pfarrhaus ist sp\u00e4tgotisch und aus dem 15. Jahrhundert.<\/p>\n\n\n\n<p>Kurz vor Einbruch der Dunkelheit erreichen wir unser Ziel. Schnell sind die Zelte aufgebaut und gen\u00fcgend Feuerholz f\u00fcr die Nacht herangeschafft. Der Zeltplatz von Rozmberk ist von Wald und einer Schleife der Moldau umgeben und liegt direkt unterhalb der Burg. Nat\u00fcrlich finden wir wieder ein gutes Lokal, in dem wir auch an den darauffolgenden Tagen mit b\u00f6hmischen Spezialit\u00e4ten verw\u00f6hnt werden. Am allabendlichen Lagerfeuer beschlie\u00dfen wir wieder einen sch\u00f6nen Urlaubstag.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einer recht kalten Nacht,- alles ist mit Rauhreif \u00fcberzogen und stellenweise ist der Boden hart gefroren- kommen die Meisten erst sp\u00e4t aus ihren Schlafs\u00e4cken und w\u00e4rmen sich am schnell entfachten Lagerfeuer. Aber gegen 11.00 Uhr steht die Sonne schon wieder hoch am Himmel und w\u00e4rmt uns wieder auf. Wir paddeln heute mit unseren Kanus von Vissy Brod (Hohenfurth) zu unserem Zeltplatz in Rozmberk. Gleich zum Auftakt wartet eine spritzige Flo\u00dfgasse auf uns, die von allen gut gemeistert wird. Die Sonne hat jetzt ihren h\u00f6chsten Stand erreicht, es ist wieder angenehm warm. Das zweite Wehr tragen wir kurz um, um direkt danach die sch\u00f6ne Naturslalomstrecke von Herbertov zu befahren. Im Gegensatz zum ersten Teilst\u00fcck vor 2 Tagen haben wir jetzt viel mehr Wasser unterm Kiel und die Str\u00f6mung ist noch besser geworden. Die Flu\u00dfstrecke geht fast nur noch durch dichten Wald. Nach gut 3 Stunden gen\u00fc\u00dflicher Fahrt, erreichen wir Rozmberk. Schon von weitem kann man Burg und Kirchturm erkennen. Kurz vor der Aussatzstelle m\u00fcssen wir aber noch eine Flo\u00dfgasse passieren. Der kleine Dimitri mit seiner Mama zieht es vor, den trockneren &#8222;Fu\u00dfweg&#8220; zu dem 1 km entfernten Zeltplatz zu w\u00e4hlen, was auch gut so ist, denn die Flo\u00dfgasse erweist sich als \u00fcberaus &#8222;na\u00df und steil&#8220;. Haupts\u00e4chlich die Canadierfahrer unter uns nehmen viel Wasser auf. Nachdem die Kanus geleert und alle wieder trockene Klamotten am Leib haben, gehen wir unseren nun schon allabendlichen gewohnten Besch\u00e4ftigungen nach. Heute gibt es als Hauptspeise einen gro\u00dfen &#8222;Rosenbergteller&#8220; und zum Nachtisch Mohnbuchteln mit Heidelbeeren und Schlagsahne.<\/p>\n\n\n\n<p>Die heutige Nacht wird noch k\u00e4lter, bringt uns aber einen sch\u00f6nen klaren Sternenhimmel. Der kommende Tag wartet gleich mit einer \u00dcberraschung auf: An mit Rauhreif \u00fcberzogene Zelte und Dinge die drau\u00dfen liegen geblieben sind, haben wir uns inzwischen gew\u00f6hnt, aber da\u00df unsere rohen Fr\u00fchst\u00fcckseier hart gefroren sind, erstaunt uns dann doch etwas. Aber bevor die Eier von der Sonne aufgetaut werden, haben wir sie auch schon gesch\u00e4lt und zu R\u00fchrei mit Speck verarbeitet. Wie am Vortage wird es gegen Mittag wieder warm, so da\u00df wir uns nach einer kurzen Schlo\u00dfbesichtigung gut gelaunt in unsere Boote schwingen k\u00f6nnen. Auf der Folgestrecke bis Zaton liegen keine Flo\u00dfgassen, aber daf\u00fcr haben wir eine herrliche Str\u00f6mung mit einer landschaftlich hervorragenden Kulisse. Unterwegs kaufen wir einem Angler einen gerade aus der Moldau geholten, ca. 7 Pfund schweren Karpfen ab, den wir uns sp\u00e4t abends am Lagerfeuer mit Knoblauch und zerlassener Butter schmecken lassen. Diese Nacht wird nicht mehr so kalt, daf\u00fcr ziehen Wolken auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Wetter h\u00e4lt sich, es regnet noch nicht. Einige von uns wollen am kommenden Tag einen Einkaufsbummel in Cesky Krumlov (Krumau) machen und danach wieder in Richtung Heimat fahren. Cesky Krumlov, heute eine Kreisstadt, wurde 1274 gegr\u00fcndet. Schon ein halbes Jahrhundert davor wurde auf dem Felsen \u00fcber der Moldau eine Burg gebaut, die vor allem durch die sp\u00e4teren Besitzer, die Rozmberks, bekannt wurde. Seit dem 14. Jahrhundert wurde die Stadt zum Zentrum der Herrschaft dieser Dynastie. Hier bl\u00fchte der Handel und das Handwerk. In den Jahren 1394 und 1402 hielten die Rozmberks sogar den K\u00f6nig gefangen. Die gro\u00dfz\u00fcgig angelegte Burg mit drei H\u00f6fen und fast dreihundert Zimmern geh\u00f6rt zu den Sch\u00f6nsten in B\u00f6hmen. Sie ist die zweitgr\u00f6\u00dfte nach der Prager Burg. Die Stadt wird von Fachleuten den bedeutesten urbanen Denkm\u00e4lern in Europa zugeordnet. Sie ist ein st\u00e4dtisches Denkmalreservat unter dem Schutz der UNESCO.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir wollen heute noch einmal paddeln, wartet doch eine Strecke mit vielen Wehren und Flo\u00dfgassen auf uns, so wie eine Durchfahrt durch das mittelalterliche Cesky Krumlov. Als erstes passieren wir eine Bootsgasse an der Papierfabrik von Vetrni. Wie Pfeile schie\u00dfen unsere Boote die schmale Bootsgasse hinunter. Die Fabrik macht einen sehr desolaten Eindruck. Wir sehen daher zu da\u00df wir weiterkommen. Die Abw\u00e4sser dieser Fabrik werden jedoch erst 10 km unterhalb der Fabrik in die Moldau eingeleitet. Die n\u00e4chste Flo\u00dfgasse ist sehr steinig, aber wir kommen alle gut durch. Das erste Wehr kurz vor Cesky Krumlov hat keine Flo\u00dfgasse, ist aber auf der rechten Seite befahrbar. Stefan \u00fcbersieht einen Stein und kentert unterhalb des Wehres. Schnell helfen wir ihm, sein Boot zu entleeren, damit er sich schnell umziehen kann. An der Flo\u00dfgasse des 4. Wehres kneifen wir, denn im Auslauf befindet sich eine m\u00e4chtige Walze, die nicht nur den Anf\u00e4ngern unter uns geh\u00f6rigen Respekt einfl\u00f6\u00dft. Wir w\u00e4hlen daher die etwas trockenere Variante \u00fcber die Wehrkrone. Das letzte Wehr an unserer Aussatzstelle ist ein richtiger Hammer, aber ungef\u00e4hrlicher, denn es befindet sich keine Walze sondern &#8222;nur&#8220; eine gro\u00dfe Widerwelle im Auslauf. Nur 2 von uns trauen sich an dieses feuchte Vergn\u00fcgen. Zuerst f\u00e4hrt Gerhard und schie\u00dft sicher durch die Widerwelle, Jan bekommt die volle Wucht der Widerwelle zu sp\u00fcren und verliert dabei fast sein Paddel. Na\u00df bis auf die Haut, aber Stolz auf die Befahrung, beenden wir hier unsere Fahrt und tragen unsere Boote unter einer Schlo\u00dfbr\u00fccke hindurch, zu den bereitstehenden Fahrzeugen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir werden dort schon von unseren Leuten erwartet und berichten ihnen von unseren tollen Wehrfahrten. Nach dem Umziehen und Verladen der Boote, gehen wir essen in einem mittelalterlich anmutenden Lokal. Danach machen wir einen Bummel durch das sch\u00f6ne Cesky Krumlov und besuchen den Markt und die h\u00fcbschen kleinen L\u00e4den der Stadt. Danach fahren wieder zur\u00fcck nach Rozmberk.<\/p>\n\n\n\n<p>An unserem letzten Urlaubstag beginnt es kr\u00e4ftig zu regnen. Das macht uns den Abschied leicht und so machen wir uns auf den Heimweg durch den sch\u00f6nen Bayrischen Wald, wo es am Grenz\u00fcbergang bereits schneit.<\/p>\n\n\n\n<p>Die kalten, sternenklaren N\u00e4chte, an denen wir eng am Feuer sa\u00dfen und uns w\u00e4rmten, die kurzen sonnigen Herbsttage, die einzigartige Flu\u00df- und Waldlandschaft mit gro\u00dfen Naturschutzgebieten, die mittelalterlich anmutenden lebensfrohen St\u00e4dte und nicht zuletzt das gute Essen, hatten ihren besonderen Reiz, so da\u00df wir bestimmt zu einem weiteren Besuch aufbrechen werden, um das Land, seine Fl\u00fcsse und seine Bewohner besser kennenzulernen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit dem Fall des Eisernen Vorhanges im Osten Europas tun sich, f\u00fcr uns Kanuten ungeahnte M\u00f6glichkeiten auf. 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